Hey, wir sind Aaliyah und Joelina, Auszubildende im 1. Lehrjahr in Halle und haben den Girls’ and Boys’ Day organisiert, der am 23.04.2026 stattfand.
Bereits rund anderthalb Monate vorher haben wir mit der Planung begonnen. Als Grundlage diente uns eine bestehende PowerPoint-Präsentation aus den vorherigen Jahren, die wir umfangreich überarbeitet haben. Wir haben unter anderem ein neues Exit Game konzipiert und zusätzliche Folien erstellt, um unsere Ausbildung und unseren Arbeitsalltag genauer vorzustellen.
Ein großer Teil der Vorbereitung bestand auch darin, mit Kolleg*innen aus verschiedenen Abteilungen in Kontakt zu treten, mit denen wir zuvor wenig zu tun hatten. Das war für uns besonders spannend, weil das Exit Game genau darauf ausgelegt war, die unterschiedlichen Bereiche der ComTS kennenzulernen. Für uns war das eine super Gelegenheit, unser Netzwerk zu erweitern und Einblicke in andere Fachbereiche zu bekommen.
Der Tag selbst
Um 9:00 Uhr ging es los: Wir haben die Schüler*innen am Haupteingang abgeholt und sind gemeinsam in das vorbereitete Büro gegangen. Zu Beginn waren alle sehr ruhig und zurückhaltend.
Im Anschluss startete unser Exit Game. Dabei haben die Schüler*innen schrittweise verschiedene Abteilungen kennengelernt:
- Zuerst ging es in die Baufinanzierung,
- danach in die Sicherheitenbearbeitung,
- und zum Schluss in die Rückzahlung – also den finalen Prozessschritt.
Unsere Erfahrungen als Azubis
Die Organisation und das Präsentieren haben uns insgesamt sehr viel Spaß gemacht. Gleichzeitig hat uns der Tag aber auch gezeigt, wo unsere persönlichen Herausforderungen liegen.
Wir hätten uns zum Beispiel gewünscht, dass die Schüler*innen offener auf uns zugegangen wären. Dadurch wäre es für uns leichter gewesen, ins Gespräch zu kommen und noch besser auf ihre Interessen einzugehen. Außerdem war es unser erstes größeres Azubiprojekt, was man beim Zeitmanagement gemerkt hat.
Einige Programmpunkte waren schneller abgeschlossen als geplant. Die Schüler*innen waren mit manchen Aufgaben früher fertig, sodass wir spontan improvisieren mussten. Das war gar nicht so einfach und hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig realistische Zeitplanung und Puffer sind.
Unser Fazit
Wir würden den Girls’ and Boys’ Day auf jeden Fall wieder planen. Beim nächsten Mal würden wir allerdings einiges anders machen, insbesondere das Zeitmanagement genauer durchdenken, mehr Interaktion einbauen und zusätzliche Alternativaufgaben vorbereiten.
Trotz kleiner Stolpersteine war es für uns eine sehr wertvolle Erfahrung, weil sie uns gezeigt hat, dass man an neuen Aufgaben wächst, Verantwortung ruhig auch mal herausfordernd sein darf und gute Vorbereitung wichtig ist. Genauso wichtig ist die Fähigkeit, flexibel zu bleiben, aus Fehlern zu lernen und sich beim nächsten Mal selbstbewusster noch einmal an so ein Projekt heranzuwagen.
